fängt damit an den ersten Schritt zu machen …

Nun hatte ich diese Spiegelrelfex geschenkt bekommen – ein tolles Weihnachtsgeschenk! Die Freude war groß! Etwas getrübt dadurch, dass die Software fehlte – der liebe Mensch der mir das Geschenk gemacht hat, hatte die Kamera getestet und leider irgendwo auf der Erdkugel ungefähr 8000 km von hier entfernt die Software liegen gelassen. Bei der Erstinstallation auf dem Rechner braucht man aber leider genau diese CD – ansonsten kann man Änderungen nicht vornehmen und Programme nicht nutzen, die RAW-Bilder nicht anzeigen oder bearbeiten. Erst nach weiteren 4 Monaten des Wartens trafen die heißersehnten CDs endlich bei mir ein. Nun konnte es losgehen!

Dachte ich… Mit der Software konnte ich die Kamera dazu überreden mit mir Deutsch zu sprechen und mit diesem DPP von Canon konnte ich nun endlich auch die RAW-Bilder bearbeiten. Nur was heute alles so leicht erscheint – die viele Freeware, die günstigen Programme von Adobe, die vielen Erklärvideos auf Youtube, all das gab es damals noch nicht in dem Umfang und heute weiß ich wo ich suchen muss – auch das fehlte damals. Niemanden da zum Fragen. Also was tun? Buch zur Kamera gelesen – ok – sie macht nun Bilder. Aber ein Bild ist keine FOTOGRAFIE im besonderen Sinne. Buch gelesen über Grundlagen der Fotografie.  Aber das allein half auch nicht wirklich weiter.

Das Problem zu guten Bildern musste an einer anderen Stelle mangelhaft sein 😉

Aber  – was tun? Die Fotos die da rauskommen sehen nett gesagt bescheiden aus. Also Hilfe suchen…  VHS? Kurse zu doofen Zeiten… Seminare gibt es auch – boah teuer! Nein erst mal müssen Grundlagen her  – also im Internet gesucht und eine Plattform gefunden – die fotocommunity – die werben damit, dass man Feedback bekommt und fotografieren lernen kann, andere Fotografen treffen und sich so richtig toll entwickeln kann. Also angemeldet, mein erstes Bild hochgeladen, keine Kritik zum Bild bekommen, aber irgendwer musste ein Fass aufmachen, weil das Bild einen englischen Titel trug. So hatte ich mir das nicht vorgestellt! Englischkurse gibt es sogar bei der VHS zu anständigen Zeiten gegen von Menschen, die einem wenigstens ins Gesicht schauen, wenn sie einen „ankacken“ 😉 Also neue Liga gesucht und in einer anderen Community mein Glück versucht. Puuh – die waren da nicht so spießig und konnten auch den englischen Titel ab.

Die Apfelblüte ist heute auf den Tag genau 5 Jahre alt – genau jetzt mit Veröffentlichung dieses Posts. Mit ihr kam alles ins Rollen – die Odyssee Fotografieren lernen zu wollen – ich war auf dem Weg.  Meinem Weg …

© Birgit Franik-20100406-

 Ein Weg endet nicht einfach – er geht hier weiter

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  1. […] dem Anfang kam, was kommen musste: Hamburg der erste Besuch –  es fing damit an, dass ich in einer […]

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